Okt19

Zuviel Zucker? Wege aus der Zuckerfalle


35kg Zucker essen Menschen in Industriestaaten durchschnittlich im Jahr*!
Ein riesiger Zuckerberg und damit "viel zu viel" meint auch Xylishop.

 

(* Quelle: Weltgesundheitsorganisation WHO, Okt. 2018)

Eine tägliche Zufuhr von 5% der Kalorien in Zuckerform sei die Obergrenze für einen Erwachsenen mit 2.000 kcal Tagesumsatz, so die WHO.
5% entsprechen 5 Zuckerwürfeln oder etwa 25g reinem Zucker. Hochgerechnet liegt die vertretbare Menge Zucker also bei ca. 9 kg im Jahr.

 

 

Zucker soll Ähnlichkeiten mit einer Droge haben. Wissenschaftler stellten fest, das Zucker die gleichen Gehirnareale anrege und die Zuckermoleküle an Dopaminrezeptoren andocken wie Kokain.

Viele Menschen sind aufgrund der stimmungsaufhellenden Wirkung von Zucker regelrecht 'süchtig' und anfällig auf Zuckerverzicht, der oft mit depressiven Verstimmungen und aggressiven Verhalten einhergeht. Wer selbst Kinder hat und sich abends dazu überreden ließ, noch einmal ein süßes zuckerhaltiges Betthupferl zum Sandmännchen zu spendieren, weiß wovon die Rede ist: Der Goldschatz ist plötzlich voller Energie, obwohl er vorher kaum noch die Augen offen halten konnte. Wissende Eltern werden hellhörig, wenn die Frage nach Süßigkeiten auftaucht oder in der Apotheke unnötigerweise ein 'Traubenzucker' gereicht wird.

Hier liegt auch ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem vor, wenn selbst Mitarbeiter von Apotheken den Zucker verharmlosen und mit kleinen Zuckergeschenken den Nachwuchs 'verwöhnen'.

Viele Menschen und besonders Kinder wissen heute nicht mehr, wie 'normales' Essen ohne Zucker schmeckt. In fast allen industriell gefertigten Fertiggerichten aber auch in Wurst, Essig-Gurken, Müsliriegel stecken teilweise unglaublich viel Zucker. Selbst eine Zutatenliste ohne Zuckereintrag bedeutet noch lange keinen Zucker: Zucker kann in Früchten stecken oder in Trockenfrüchten, die eine sehr hohe Konzentration an Fruchzucker haben. Doch zuviel Zucker, Fructose, Glucose etc. führt zu Adipositas (Übergewicht), Karies, Diabetes und sogar vermutlich Krebs, wie einige Forscher im Tierversuch festgestellt haben.

 

 

Kurios: unlängst warnte sogar die USA -Armee vor zu dicken Rekruten unter den jugendlichen Bewerbern, die die Stachelzäune nicht mehr unterrobben könnten... Vielleicht ein friedsamen Lichtblick?

So sind - und das ist wirklich alarmierend - besonders Kinder in Industriestaaten schlicht zu dick. Kinder lieben von klein auf Süßes, da von Geburt an Prozesse im Gehirn Süßes mit reiner und sicherer Nahrung in Verbindung bringen. Was aber in der Steinzeit nur Früchte und Beeren betraf, trifft heute auf fast das komplette Lebensmittelangebot eines Supermarktes zu, oder hätten Sie gewusst, das sogar eine 'bayrische Brezen' Zucker enthält?

Die Chance, ein Zusatzgewicht wieder zu verlieren werden von Medizinern als schwierig angesehen: Fettzellen werden durch ein Kalorienüberangebot gebildet, können aber bei Kalorienknappheit nicht verschwinden. D.h. sobald Zucker zugeführt wird, werden die überflüssigen Kalorien zu Fett umgewandelt und in die 'schlafenden' Fettzellen eingelagert. Es bleibt die Erkenntnis, das, wer schon in jungen Jahren zu viele Fettzellen angelegt hat, die Pfunde später nur mit großer Disziplin, Willenstärke und einer gesunden, kalorienarmen Ernährung wieder los wird. Keine leichte Aufgabe aber natürlich ist es zu schaffen.

Wege aus der Zuckerfalle?

 



Nachfolgende Ratschläge können helfen, den Zuckerkonsum einzuschränken:
 

  • Versüßen Sie Ihr Leben und das Ihrer Kinder mit Zuckeralternativen und natürlichem Xylit Zucker
  • Süßen Sie mit Zucker sparsam, nehmen Sie in Summe nicht mehr als 20g Zucker (gsamt) täglich zu sich.
  • Bedenken Sie, das Honig, Kokosblütenzucker, Glucose, Fructose und alle neuen Zuckerarten mit in dieses Zuckerbudget gehören.
  • Seit 2016 muss in der EU auf allen Lebensmitteln der Zuckeranteil angegeben werden. Informieren Sie sich schon im Geschäft und lassen sie stark zuckerhaltige Lebensmittel (mehr als 5% Zuckeranteil) weg.
  • Machen Sie ein bis zweimal in der Woche einen Zucker-Sabattical und essen und trinken komplett zuckerfrei. So gewöhnen Sie Ihren Körper an eine zuckerlose Zeit.
  • Versuchen Sie aber nicht sofort, den Zucker aus Ihrem Leben zu verdammen – schleichen Sie den Zucker aus und ersetzen ihn immer mehr mit Birkenzucker oder Erythrit.
  • Halten Sie Xylit Sticks in Ihrer Hosentasche oder Handtasche parat, so das Sie Ihren Tee oder Kaffee auswärts selbst süßen können.
  • Bitte keine künstlichen Süßstoffe nehmen wie Natreen, ect. Diese heizen den Zuckerhunger unter Umständen noch an.
  • Nehmen Sie eine kleine Portion frisches Obst vor dem Essen ein. Das stillt den Zuckerhunger und sie essen ruhiger und insgesamt weniger.
  • Ein Apfel unterwegs ist ein besserer Snack als Kekse oder Schokade und versorgt sie gleich mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen.
  • Sagen Sie lieben Menschen, das sie auf Zucker verzichten und umschiffen Sie so verführerische Kuchen und Kekse bei Einladungen und Firmenfeiern.
 
Eine 'weniger euphorische' Grundstimmung wird sie am Anfang begleiten - aber nach einigen Wochen ist der 'Entzug' geschafft! Das Verlangen nach Zucker ist verschwunden und die Sinne sind klarer. Herzlichen Glückwunsch, Sie übernehmen ab sofort die Kontrolle über Körper und Geist.

Falls Sie Fragen zu Zuckeralternativen haben, beraten wir Sie gerne.


Copyright: Text: Xylishop, Pictures: Pixabay


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